Donnerstag, 18. Mai 2017

Liest auch Trump gern

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Happy Fake-day, Mr. President

Fotomontage: Heinz-Peter Tjaden
















Fake-News - können wir auch

Mit Fake-News hat Donald Trump seinen Fuß ins Weiße Haus gesetzt. Dort hat er es sich inzwischen ungemütlich gemacht. Noch ungemütlicher sind seine Twitter-News. So mancher fragt sich schon, was der 70-Jährige raucht. Das Schlimme ist: Trump raucht gar nicht!

Wer Trump nachmacht oder bei irgendwelchen Wahlen auch in Europa in Umlauf bringt, wird mit einem Twexit nicht unter zwei Jahren bestraft. Und mit diesem blog!


Ziemlich beste Herrscher

Was wie Bielefeld aussieht, ist noch
schlimmer - nämlich Münster.
Trump will Bielefeld nicht mehr angreifen

Da kann Erdogan kaum noch mithalten: Putin und Trump gehen offenbar als ziemlich beste Herrscher in die Geschichtsbücher ein. Deshalb halten der US-Präsident und der Kreml-Chef neuerdings zusammen wie Pech und Schwefel, wobei Trump für Pech zuständig ist und Putin für Schwefel.

Völlig haltlos ist natürlich der von der "Washington Post" und der "New York Times" erhobene Vorwurf, Trump verrate Geheimdienstinformationen an die Russen. Dieser Vorwurf ist schon deshalb lächerlich, weil der CIA seine Berichte in Englisch verfasst, während der KGB Russisch bevorzugt. Dass diese beiden Sprachen nicht zusammenpassen, wird sicherlich auch der neue FBI-Sonderermittler nicht bestreiten können, wenn er nicht sofort wieder entlassen werden will.

Dennoch hat Putin heute alle Mitschnitte seiner Gespräche mit dem zweiten besten Herrscher veröffentlicht. Dazu heißt es aus dem Kreml: "In erster Linie dienten diese Gespräche der Verbesserung der Geographiekenntnisse des amerikanischen Präsidenten. Wer ein erfolgreicher Feldherr sein will, muss wissen, wohin er seine Truppen schickt." 

Diese Gespräche seien zwar "langwierig und schwierig" gewesen, da "es dem Gesprächspartner an Grundkenntnissen mangelte", aber einen Erfolg habe man bereits verzeichnet: "Bielefeld will Trump nicht mehr angreifen. Diese Stadt gibt es bekanntlich nicht."

Samstag, 13. Mai 2017

Putin entlassen

Wladimir Putin hält sich fit
für den Arbeitsgerichtsprozess.
US-Präsident geht möglicherweise ein paar Tweets zu weit

Das ist schön und auch gut - ein US-Präsident, der pro Woche nicht mindestens einen Mitarbeiter entlässt, weil er nur Mitarbeiterinnen an die Pussy fassen kann, nutzt seine Machtfülle nicht, ist also ein Demokrat, worauf die USA gut und gern verzichten können.

Doch nun könnte Donald Trump einige Tweets zu weit gegangen sein. Der US-Präsident soll gestern Nacht den Kreml-Chef Wladimir Putin via Twitter entlassen haben. Begründung: "Fehlverhalten". Trump wirft Putin auch noch amateurhaftes Verhalten vor. Im nächsten Tweet heißt es: "Wie kann man nur so tölpelhaft die Präsidentenwahl in den USA beeinflussen wollen, dass man beinahe vom FBI-Chef erwischt worden wäre?"

Putin hat bereits rechtliche Schritte gegen seine Entlassung angekündigt. Dem Vernehmen nach will sich der Kreml-Chef von einem Anwalt vertreten lassen, der aus Mexiko stammt. Dazu Trump: "Ich baue die Mauer sofort."

Bundeskanzlerin Merkel hat inzwischen Putin den Rücken gestärkt: "Entlassen unter Freunden, das geht gar nicht."



Mittwoch, 10. Mai 2017

Von Merkel gelernt

Donalds Zettelwirtschaft

Was haben sich die Leute früher über die USA lustig gemacht, als ein Schauspieler US-Präsident wurde. Sie hätten auf Donald Trump warten sollen. Der Streifen "Ein Hauch von Merkel", in dem er die Hauptrolle spielt, ist durch nichts mehr zu wuppen.

Wie immer wieder die Bundeskanzlerin ihre anschließend gefeuerten Minister lobte Trump den FBI-Chef James Comey. Bis der sich zu einem Vortrag nach Los Angeles wagte. Dort angekommen, ließ Trump in Washington Zettel verteilen, auf denen stand: "Ich habe ihn entlassen."

James Comey unterbrach sofort sein Referat, er ließ sich einen Kalender geben, doch auch in Los Angeles schrieb man nicht den 1. April. Was die Medien berichteten, war also kein Scherz.

Donald Trump ist schließlich kein Scherzkeks. Irgendwann findet Putin einen Zettel in seinem Briefkasten. Auf dem wird stehen: "Meine Truppen haben Moskau umzingelt. Dein Donald."

Dienstag, 9. Mai 2017

Söhne Washingtons

Der Reichsbürger. Gefunden
auf Prinz Blog. 
Es kann nur eine Maulheldin geben

Vor geraumer Zeit hat eine gewisse Monica Lewinsky als Maulheldin in den Räumen des Weißen Hauses den Willie von Bill verwöhnt. Das war aber kein Ehebruch, versicherte anschließend die Hillary, die kürzlich Präsidentin der USA werden wollte, was Donald Trump allerdings verhinderte. Ein Putin war dafür gar nicht nötig, den wind of change gab es schon vorher.

Inzwischen hat ein gewisser Xavier Naidoo die Wahlkampfreden von Trump ein wenig umgetextet. Das kommt bei den deutschen Medien aber genauso wenig gut an wie noch kürzlich die Wahlkampfreden des jetzigen US-Präsidenten. Das könnte an Gemeinsamkeiten liegen. Trump will die USA greater machen, Naidoo Deutschland. Es soll wieder so groß werden wie 1937. Donald Trump will dieses Ziel als Republikaner erreichen, der Sohn Mannheims als Reichsbürger. 

Ob sich die beiden demnächst in einer Pizzeria treffen, ist noch fraglich. Auf dieses Pizzagate wollen sie vielleicht verzichten, denn im Weißen Haus kann es nur einen Maulhelden geben. Und das bleibt Monica Lewinsky. 

Samstag, 29. April 2017

Auf der Mauer

Erfolgreich mit deutschem Volkslied

Da sage noch jemand, Donald Trump hätte in den ersten 100 Tagen seiner Amtszeit nichts dazugelernt. Hat er. Zum Beispiel von Angela Merkel, die im vorigen Jahr dafür eingetreten ist, dass bei CDU-Parteitagen auch Volkslieder gesungen werden sollten - außer "Die Partei hat immer recht".

Jetzt entdeckte der beste US-Präsident aller Zeiten in dem von Merkel mitgebrachten Liederbuch dieses deutsche Volkslied: 

1.
|: Auf der Mauer, auf der Lauer sitzt 'ne kleine Wanzen. :|
Seht euch mal die Wanzen an, wie die Wanzen tanzen kann!
Auf der Mauer, auf der Lauer sitzt 'ne kleine Wanzen.

2.
|: Auf der Mauer, auf der Lauer sitzt 'ne kleine Wanze. :|
Seht euch mal die Wanze an, wie die Wanze tanze kann!
Auf der Mauer, auf der Lauer sitzt 'ne kleine Wanze.

3.
|: Auf der Mauer, auf der Lauer sitzt 'ne kleine Wanz. :|
Seht euch mal die Wanz an, wie die Wanz tanz kann!
Auf der Mauer, auf der Lauer sitzt 'ne kleine Wanz.

4.
|: Auf der Mauer, auf der Lauer sitzt 'ne kleine Wan. :|
Seht euch mal die Wan an, wie die Wan tan kann!
Auf der Mauer, auf der Lauer sitzt 'ne kleine Wan.

5.
|: Auf der Mauer, auf der Lauer sitzt 'ne kleine Wa. :|
Seht euch mal die Wa an, wie die Wa ta kann!
Auf der Mauer, auf der Lauer sitzt 'ne kleine Wa.

6.
|: Auf der Mauer, auf der Lauer sitzt 'ne kleine W. :|
Seht euch mal die W an, wie die W t kann!
Auf der Mauer, auf der Lauer sitzt 'ne kleine W.

7.
|: Auf der Mauer, auf der Lauer sitzt 'ne kleine -. :|
Seht euch mal die - an, wie die - - kann!
Auf der Mauer, auf der Lauer sitzt 'ne kleine - .


Dieses Lied wurde im Auftrag von Donald Trump inzwischen umgetextet, auf der Mauer sitzt nun keine kleine Wanze mehr, sondern ein mit Drogen handelnder Mexikaner. Wenn er dem Kongress dieses Lied vorsingt, klappt es doch noch mit dem Mauerbau, hofft der inzwischen 100-tägige. 

Mittwoch, 26. April 2017

Hippie-Traum

Donald fällt von Golden Gate Bridge.
Kein Trump-Traum geht in Erfüllung

Und es begab sich zu einer Zeit, als die erste Tochter Amerikas in Berlin beim "Woman 20-Gipfeltreffen der mächtigen Frauen" der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel, der Chefin des Internationalen Währungsfonds, Christine Lagarde, der niederländischen Königin Maxima und der kanadischen Außenministerin Chrystia Freeland ihre neue Schmuckkollektion vorstellte, dass ihr Vater von der Golden Gate Bridge fiel. Ins kalte Wasser geschubst wurde er von einem Gericht, das der Stadt San Francisco recht gab, als sie meinte, man könne die Einwanderung doch wohl keinesfalls verbieten oder mit einer Strafe des Geldentzuges aus Washington belegen.

Das allerdings hätte der Vater der ersten Tochter Amerikas durchaus ahnen können, denn schon vor 50 Jahren wusste ein gewisser Scott McKenzie, dass man Blumen im Haar tragen sollte, wenn man die Golden Gate Bridge betreten wolle.

Deshalb blieb es dabei, dass sich vor einem halben Jahrhundert so mancher Hippie-Traum erfüllte und seit fast 100 Tagen Amtszeit des Vaters der ersten Tochter Amerikas kein einziger Trump-Traum.  

Donnerstag, 20. April 2017

Schöne Städte

US-Kriegsschiff vor Nordfriesland gesichtet?
















Und wunderschöne Kriegsschiffe

Ein US-Präsident hat so viel um die Ohren, da kann er nicht auch noch täglich seine Nase in einen Atlas stecken. Deshalb sei es ihm verziehen, dass er dieser Tage Belgien für eine schöne Stadt gehalten und den Irak mit Syrien verwechselt hat.

Vergebung sollten wir ihm auch gewähren, wenn ein Kriegsschiff nicht Nordkorea, sondern Australien ansteuert. Das Dickschiff drehte auch sofort bei, als Donald Trump erfuhr, dass die Hubbard-first-Church of Scientology dort bereits vor vielen Jahren verboten worden ist. 

Recherchiert werden muss noch, ob die atomgetriebene "USS Carl Vinson" inzwischen tatsächlich vor Nordfriesland gesichtet wurde. Es könnte schließlich auch die "USS Ronald Reagan" gewesen sein. 

Donnerstag, 13. April 2017

Neues Fach

Mit diesem Giftgas haben
die Hitlerfaschisten eine
Million Juden ermordet.
Dennoch behauptet Spicer:
"Nicht einmal ein so
verachtenswerter Mensch
wie Hitler hat Chemiewaffen
eingesetzt."


Geschichtsunterricht im Oval Office

Das Weiße Haus nimmt seit heute Geschichtsunterricht. In der ersten Unterrichtswoche soll auch die für Donald Trump noch offene Frage "Wer war Cäsar?" geklärt werden. Bis zum Ende seiner Amtszeit wollen sich der US-Präsident und sein Team bis zum späten Mittelalter vorarbeiten. Pressesprecher Sean Spicer bekommt eine Sonderförderung, die auch spätere Jahrhunderte umfasst.

"Immerhin", twittert Trump, "weiß er bereits, dass Hitler nicht ganz in Ordnung war." Dass Spicer sich so positiv entwickeln würde, damit habe niemand gerechnet. 

Im Oval Office gibt es seit heute nicht nur Geschichtsunterricht, sondern auch eine Magnettafel. Magnetisiert worden sind dort in einer Fotoausstellung die "schlimmsten Staatsmänner der Menschheitsgeschichte". Sie beginnt mit Nero und endet mit Barack Obama. 

Wie soeben verlautet, hat ein bisher unbekannter Witzbold heute Nacht das Foto von Donald Trump an der Tafel mit einem Magnetknopf befestigt, das Foto von Obama nahm er mit.

Die Fahndung nach dem Täter hat Donald Trump zur Chefsache gemacht. Bis zur Festnahme fehlt der US-Präsident beim Geschichtsunterricht. 






Donnerstag, 6. April 2017

Da keymt was

Donald Trump als Golfer in Aberdeen.
Zwei Politiker, die machen, was sie sagen

Donald Trump ist durchaus in der Lage, Freundschaften zu schließen. Zu seinem Freundeskreis gehören viele Golfer. Die lassen bekanntlich Bälle in Löchern verschwinden. Ab heute beim Masters in Augusta. Wer dort gewinnt, wird zur Legende, die Donald Trump schon ist. 

Deutschlands Golf-Nummer 1 Martin Kaymer möchte ebenfalls eine werden. Er sagt über den US-Präsidenten: "Der Golf-Fan Trump ist ein Geschenk für uns. Er hat extrem gute Plätze auf der ganzen Welt gebaut." 

Der US-Präsident sei jemand, der macht, was er sagt. Golfer wundern sich darüber offenbar nicht, dafür aber inzwischen viele Wählerinnen und Wähler von Trump. Auch das sagt Martin Kaymer in einem Interview mit der "Bild"-Zeitung, die manchmal auch sehr gern über Adolf Hitler berichtet.

Liegt das etwa daran, dass Hitler und Trump etwas Gemeinsames haben? Glauben Sie nicht? Dann denken Sie doch einmal daran, was Hitler versprochen hat, als er die Macht an sich riss. Er sagte: "Deutsches Volk, gib mir zehn Jahre Zeit und ihr werdet Deutschland nicht wiedererkennen." Und? Erkannte man Deutschland zehn Jahre später noch wieder? Na also.

Abschließend wünsche ich Martin Kaymer, dass er in Augusta häufiger nachdenkt als bei Gesprächen mit "Bild", sonst fällt mir noch ein, wie in meiner Jugend manchmal Diskussionen über Hitler geendet haben, wenn jemandem gar nichts mehr zur Verteidigung einfiel. Das war: "Aber Hitler hat gute Autobahnen gebaut."



Samstag, 1. April 2017

Impressum

Heinz-Peter Tjaden
Up´n Kampe 6
30938 Burgwedel
tjadenheinzpeter@live.de
0152/345 7777 5


Tjadens Internet-Seiten im Überblick
www.heinzpetertjaden.de

Dieser blog ist seit dem 20. Februar 2017 im Netz. 

Mittwoch, 29. März 2017

Der Heizer

Dicke Luft über den USA.
Wie genial ist das denn

Viele Amerikaner haben keine Kohle, sagt der Präsident, aber ich habe ihnen versprochen, dass ich ihnen Kohle besorge. Das macht er jetzt. So kann er nebenbei beweisen, dass es den Klimawandel zumindest irgendwann gar nicht mehr gibt. Denn wer fossile Energieträger verheizt, vernichtet sie ja auch. 

Wegen dieser genialen Idee will Donald Trump seine Amtszeit auf 100 Jahre verlängern lassen. Wenn im Jahre 2117 alle anderen mit Elektroautos unterwegs sind und nur noch umweltfreundliche Energiequellen nutzen, gründet er ein Reisebüro, denn Urlaub in Staaten, in denen die Amerikaner ein paar Tage durchatmen können, wird dann sehr beliebt sein. 

Die Ferien werden die Amerikaner 2117 zwar mit Krediten finanzieren müssen, weil Donald Trump bis dahin allen Reichtum der USA verheizt hat, aber der ewige US-Präsident bemüht sich ja schon länger um gute Beziehungen zu den Banken, die ihm bereits heute Geld leihen. 


Sonntag, 26. März 2017

Trump reingelegt

Das Establishment schlägt zu

So übel ist noch nie ein US-Präsident hereingelegt worden. Und was sollte das? Wer profitiert von diesen Intrigen? Die Antwort: der Abgeordnetensprecher Paul Ryan. Wenn Trump stürzt und auch Vizepräsident Mike Pence für das Amt nicht infrage kommt, dann wird Ryan Präsident.

Die ersten Fäden zog Barack Obama, der behauptete, Russland sei nur eine Regionalmacht. Regional war für Donald Trump immer schon amerikanisch. Also nahm er die Wahlkampfhilfe von Putin gern an. Als guter Amerikaner half Putin dem besten Präsidenten aller Zeiten in den Sattel.

Dann ließen übel meinende Kreise den Gaul mit Trump durchgehen. Sie redeten ihm ein, dass Einwanderer häufiger krank seien als - sagen wir einmal - Texaner. Danach behaupteten sie, dass die meisten Amerikaner so gesund seien, dass auf Obamacare verzichtet werden könne. Also wollte Trump neben der Einwanderung auch die Krankenversicherung abschaffen.

Das Eine wurde dem besten Präsidenten aller Zeiten von Gerichten verboten, das Andere verhinderten Abgeordnete seiner Partei. Und warum? Weil sie alle zum Establishment gehören, das nur an eins denkt: an sich selbst. 


Mittwoch, 22. März 2017

Donald unfair

Von ihm ist Trump
hereingelegt worden. 
Vor Drohungen falsches Buch gelesen

Der Einband des Buches ist falsch gewesen. Auf ihm stand "Ratgeber für erfolgreiche Staatsmänner". Unter dem Einband jedoch verbarg sich ein Tagebuch von Josef Stalin. Da Donald Trump fast genau das tat, was ihm auf den Seiten 101 bis 114 geraten worden war, drohte er den Mitgliedern seiner Partei, die möglicherweise gegen die Abschaffung von Obamacare stimmen könnten. Solche Leute werde er sich vorknöpfen, er werde sie sich schnappen.

Das ist alles nur ein Scherz gewesen, erklärte inzwischen ein Sprecher des Weißen Hauses. Damit meinte er den Einband, den jemand scherzeshalber um das Stalin-Tagebuch gelegt hatte. Der ist inzwischen um das richtige Buch gelegt worden. Das will Donald Trump nun sehr aufmerksam lesen, damit er aus ihm lerne.


Dort lassen sich zum Beispiel Ratschläge finden, wie man Parteifreunde in Reih´ und Glied bringt, ohne selbst öffentlich in Erscheinung zu treten. Da die meisten Politikerinnen und Politiker nur ihrer eigenen Karriere verpflichtet sind, reicht oft ein einziger Wink mit dem möglichen Ende irgendwelcher Aufstiegsträume. Auch für die wenigen Politikerinnen und Politiker, die nur ihrem Gewissen verpflichtet sind, gibt es Mittel für die richtigen Wege. Oft erweisen sich anonyme Briefe und lästige Anrufe als wirkungsvoll. Notfalls kann auch mal ein Kind zu spät aus der Schule kommen und am nächsten Tag noch zu später.

Jetzt schon zugute halten muss man dem US-Präsidenten, dass er von "vorknöpfen" sprach. In dem Stalin-Tagebuch steht "aufknöpfen". 

Montag, 13. März 2017

Schlechtes Wetter für Angela

Der postfaktische Schneesturm 

"The little german girl" wäre in Washington angeblich glatt weggeflogen, wenn es hingeflogen wäre. Seitdem weiß Angela Merkel, dass gute Wetterbedingungen mindestens ebenso wichtig sind wie gute Handelsbeziehungen, wenn man Donald Trump besuchen will, um ihm Fragen zu stellen. 

Postfaktisch wird es in Washington zwar keinen Schneesturm gegeben haben, wenn Merkel hingeflogen wäre, aber was gäbe der US-Präsident nicht alles für einen solchen. Fast vier Jahre müsste er dauern, es sei denn, Frauke Petry würde deutsche Bundeskanzlerin werden. Mit der würde sich Donald Trump verstehen! 

Die müsste gar kein gut Wetter machen, das Wetter wäre herrlich. 

Mittwoch, 8. März 2017

Hawaii wird versenkt

Und damit die gelbe Gefahr

Also wirklich: Auf den US-Bundesstaat Hawaii kann Donald Trump nun wirklich verzichten. Die Insel weg sprengen und schon ist mehr Platz im Pazifik. Bei der Sprengung käme es nur auf eine gezielte Kettenreaktion an, damit die Inselgruppe auch tatsächlich vollständig verschwindet.

Was hat denn Hawaii schon zu bieten? Okay, herrliche Strände. Aber wer sonnt sich schon mit Burka? Bringt doch nichts. Außerdem ist Hawaiis Kultur bekannt für ostasiatische Einflüsse. Trump hat also China praktisch direkt vor der Haustür. Das ist seit 1959 nur noch keinem US-Präsidenten aufgefallen.

Mit der gelben Gefahr würde auch die von Hawaii angekündigte Klage gegen das neue Einreiseverbot für Millionen von Menschen aus muslimischen Staaten im Nu verschwinden. Dafür müsste Trump nicht einmal die Militärausgaben erhöhen...  




Dienstag, 28. Februar 2017

Endlich wieder Krieg

Trump will Erdkundeunterricht nehmen.
What is war good for?

Dieser Song aus dem Jahre 1969 ist von Donald Trump von der Play-List aller Amerikaner gestrichen worden. Denn Krieg hält der US-Präsident durchaus für sinnvoll, wenn US-Soldaten als Sieger über Leichen stiefeln.

54 Milliarden Dollar zusätzlich will Trump in den Kriegshaushalt stecken, denn: "Wir müssen wieder Kriege gewinnen." Dafür gespart werden soll in allen anderen Bereichen. So will sich der US-Präsident den Bau einer Mauer, die Mexiko vor seiner Dummheit schützen soll, sparen.

Erste Angriffsziele der glorreichen Trump-US-Army sollen dem Vernehmen nach CNN, die "New York Times" und die "Washington Post" sein. Wer Pressekriege nicht gewinne, heißt es aus dem Weißen Haus, der übe an der falschen Front für siegreiche Schlachten. Außerdem entspreche ein Blitzkrieg gegen das eigene Land dem Trump-Motto "America first" - in Schutt und Asche.  

Donnerstag, 23. Februar 2017

Ombudsmann

Wirklich wahr: Ernst
Elitz soll die "Bild"-
Zeitung wahrer
machen.
ombudsmann.elitz
@bild.de
Trump will immer bei der Wahrheit bleiben

Mit großer Einsicht hat US-Präsident Donald Trump auf den Fakten-Check der "Washington Post" reagiert. Das Blatt meldete, Trump habe in den ersten 33 Tagen seiner Amtszeit 133 Falschmeldungen verbreitet, davon 34 bei Twitter.

Der US-Präsident erklärte, er werde seine Fakten "great again" machen und kündigte nach dem Vorbild der "Bild"-Zeitung an: "Ich werde einen Ombudsmann einstellen, der dafür sorgt, dass ich stets bei der Wahrheit bleibe. Sollte mir das dennoch nicht immer gelingen, werde ich jede Strafe akzeptieren, die der Ombudsmann verhängt."

Um Nachsicht bat Donald Trump, weil er seinem Ombudsmann kein so hohes Gehalt zahlen könne wie "Bild" dem ehemaligen Deutschlandradio-Intendanten und Honorarprofessor Ernst Elitz. Dazu Trump: "Das wäre nicht angemessen, denn erstens erzählt diese deutsche Zeitung täglich mehr Lügen als ich und zweitens fällt sie fast immer nur auf Fake News aus Russland herein, nie auf meine." 

Dienstag, 21. Februar 2017

Verwahrlosung

Exklusiv-Foto: Der verwahrloste
Junge telefoniert mit Donald Trump. 
Auch Serien sind wichtig

Der beste US-Präsident aller Zeiten hat heute per Twitter mitgeteilt, dass er sich zukünftig bei seinen Statements nicht mehr nur auf TV-Storys, sondern auch auf TV-Serien beziehen will.

In großer Sorge sei er dieses Mal wegen der Verwahrlosung vieler amerikanischer Familien. Als Beispiel nannte er in seinem 25. Tweet des heutigen Tages die Familie Tanner. Was er da gesehen habe, das gehe gar nicht. Wenn man über ein verwahrlostes Kind behaupte, es sei ein Außerirdischer, dann dürfe man sich auch nicht darüber wundern, dass die Tochter am College nicht mehr weiß, was sie studieren soll.

Inzwischen hat das Weiße Haus mitgeteilt, dass Donald Trump mit dem verwahrlosten Jungen telefoniert habe. Das Gespräch sei sehr harmonisch verlaufen, obwohl der Junge manchmal wie Barack Obama geklungen habe, besonders wenn er auch im Namen der Familie Tanner Besserung gelobte: "Yes, we can." 

Montag, 20. Februar 2017

BVB-Boykott

Er darf seine Oma in New York nicht
mehr besuchen. 
Einreiseverbot für Watzke

Da der BVB-Boss Hans-Joachim Watzke am Samstag im "Aktuellen Sportstudio" für eine bessere Streit-Kultur in der Bundesliga und in der Gesellschaft geworben hat, damit "wir nicht auch so einen wie Donald Trump bekommen", twitterte der US-Präsident, als er davon erfuhr: "Schlechte Perücke, wahrscheinlich Moslem".

Trump kündigte anschließend die Gründung eines "Ausschusses für antiamerikanische Umtriebe" an. So was habe es zwar noch nie gegeben, ein solcher Ausschuss sei aber dringend erforderlich. Watzke müsse sofort ein Einreiseverbot bekommen. 

Kurz nach Mitternacht setzte der US-Präsident noch diesen Tweet ab: "Schaut euch an, was Dortmund gegen Wolfsburg passiert ist. 8 : 0 verloren. Letzter Tabellenplatz."

Fakten-Check

Perücken mit so wenigen Haaren wie Hans-Joachim Watzke sie hat, gibt es nicht.
Den Ausschuss für antiamerikanische Umtriebe hat es in der McCarthy-Ära gegeben.
Dortmund hat gegen Wolfsburg 3 : 0 gewonnen und ist Tabellendritter.
Watzke ist kein Moslem, er glaubt nur an den BVB (Erstes Buch Tuchel, Kapitel 1, Vers 1) 
Watzke hat keine Oma in New York. Seine Oma wohnt in Gelsenkirchen und ist Schalke-Fan.
Das Zitat aus dem "Aktuellen Sportstudio" ist echt.