Donnerstag, 18. Mai 2017

Liest auch Trump gern

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Happy Fake-day, Mr. President

Fotomontage: Heinz-Peter Tjaden
















Fake-News - können wir auch

Mit Fake-News hat Donald Trump seinen Fuß ins Weiße Haus gesetzt. Dort hat er es sich inzwischen ungemütlich gemacht. Noch ungemütlicher sind seine Twitter-News. So mancher fragt sich schon, was der 70-Jährige raucht. Das Schlimme ist: Trump raucht gar nicht!

Wer Trump nachmacht oder bei irgendwelchen Wahlen auch in Europa in Umlauf bringt, wird mit einem Twexit nicht unter zwei Jahren bestraft. Und mit diesem blog!


Ziemlich beste Herrscher

Was wie Bielefeld aussieht, ist noch
schlimmer - nämlich Münster.
Trump will Bielefeld nicht mehr angreifen

Da kann Erdogan kaum noch mithalten: Putin und Trump gehen offenbar als ziemlich beste Herrscher in die Geschichtsbücher ein. Deshalb halten der US-Präsident und der Kreml-Chef neuerdings zusammen wie Pech und Schwefel, wobei Trump für Pech zuständig ist und Putin für Schwefel.

Völlig haltlos ist natürlich der von der "Washington Post" und der "New York Times" erhobene Vorwurf, Trump verrate Geheimdienstinformationen an die Russen. Dieser Vorwurf ist schon deshalb lächerlich, weil der CIA seine Berichte in Englisch verfasst, während der KGB Russisch bevorzugt. Dass diese beiden Sprachen nicht zusammenpassen, wird sicherlich auch der neue FBI-Sonderermittler nicht bestreiten können, wenn er nicht sofort wieder entlassen werden will.

Dennoch hat Putin heute alle Mitschnitte seiner Gespräche mit dem zweiten besten Herrscher veröffentlicht. Dazu heißt es aus dem Kreml: "In erster Linie dienten diese Gespräche der Verbesserung der Geographiekenntnisse des amerikanischen Präsidenten. Wer ein erfolgreicher Feldherr sein will, muss wissen, wohin er seine Truppen schickt." 

Diese Gespräche seien zwar "langwierig und schwierig" gewesen, da "es dem Gesprächspartner an Grundkenntnissen mangelte", aber einen Erfolg habe man bereits verzeichnet: "Bielefeld will Trump nicht mehr angreifen. Diese Stadt gibt es bekanntlich nicht."

Samstag, 13. Mai 2017

Putin entlassen

Wladimir Putin hält sich fit
für den Arbeitsgerichtsprozess.
US-Präsident geht möglicherweise ein paar Tweets zu weit

Das ist schön und auch gut - ein US-Präsident, der pro Woche nicht mindestens einen Mitarbeiter entlässt, weil er nur Mitarbeiterinnen an die Pussy fassen kann, nutzt seine Machtfülle nicht, ist also ein Demokrat, worauf die USA gut und gern verzichten können.

Doch nun könnte Donald Trump einige Tweets zu weit gegangen sein. Der US-Präsident soll gestern Nacht den Kreml-Chef Wladimir Putin via Twitter entlassen haben. Begründung: "Fehlverhalten". Trump wirft Putin auch noch amateurhaftes Verhalten vor. Im nächsten Tweet heißt es: "Wie kann man nur so tölpelhaft die Präsidentenwahl in den USA beeinflussen wollen, dass man beinahe vom FBI-Chef erwischt worden wäre?"

Putin hat bereits rechtliche Schritte gegen seine Entlassung angekündigt. Dem Vernehmen nach will sich der Kreml-Chef von einem Anwalt vertreten lassen, der aus Mexiko stammt. Dazu Trump: "Ich baue die Mauer sofort."

Bundeskanzlerin Merkel hat inzwischen Putin den Rücken gestärkt: "Entlassen unter Freunden, das geht gar nicht."



Mittwoch, 10. Mai 2017

Von Merkel gelernt

Donalds Zettelwirtschaft

Was haben sich die Leute früher über die USA lustig gemacht, als ein Schauspieler US-Präsident wurde. Sie hätten auf Donald Trump warten sollen. Der Streifen "Ein Hauch von Merkel", in dem er die Hauptrolle spielt, ist durch nichts mehr zu wuppen.

Wie immer wieder die Bundeskanzlerin ihre anschließend gefeuerten Minister lobte Trump den FBI-Chef James Comey. Bis der sich zu einem Vortrag nach Los Angeles wagte. Dort angekommen, ließ Trump in Washington Zettel verteilen, auf denen stand: "Ich habe ihn entlassen."

James Comey unterbrach sofort sein Referat, er ließ sich einen Kalender geben, doch auch in Los Angeles schrieb man nicht den 1. April. Was die Medien berichteten, war also kein Scherz.

Donald Trump ist schließlich kein Scherzkeks. Irgendwann findet Putin einen Zettel in seinem Briefkasten. Auf dem wird stehen: "Meine Truppen haben Moskau umzingelt. Dein Donald."

Dienstag, 9. Mai 2017

Söhne Washingtons

Der Reichsbürger. Gefunden
auf Prinz Blog. 
Es kann nur eine Maulheldin geben

Vor geraumer Zeit hat eine gewisse Monica Lewinsky als Maulheldin in den Räumen des Weißen Hauses den Willie von Bill verwöhnt. Das war aber kein Ehebruch, versicherte anschließend die Hillary, die kürzlich Präsidentin der USA werden wollte, was Donald Trump allerdings verhinderte. Ein Putin war dafür gar nicht nötig, den wind of change gab es schon vorher.

Inzwischen hat ein gewisser Xavier Naidoo die Wahlkampfreden von Trump ein wenig umgetextet. Das kommt bei den deutschen Medien aber genauso wenig gut an wie noch kürzlich die Wahlkampfreden des jetzigen US-Präsidenten. Das könnte an Gemeinsamkeiten liegen. Trump will die USA greater machen, Naidoo Deutschland. Es soll wieder so groß werden wie 1937. Donald Trump will dieses Ziel als Republikaner erreichen, der Sohn Mannheims als Reichsbürger. 

Ob sich die beiden demnächst in einer Pizzeria treffen, ist noch fraglich. Auf dieses Pizzagate wollen sie vielleicht verzichten, denn im Weißen Haus kann es nur einen Maulhelden geben. Und das bleibt Monica Lewinsky.