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Sonntag, 26. August 2018

Arsch versohlen

Trumps persönliche
Arschversohlerin. 
Darf nur Porno-Darstellerin

"Only Stormy", twittert heute US-Präsident Donald Trump und gibt damit zum ersten Mal öffentlich zu, dass die Pornodarstellerin Stormy Daniels ihm vor zwölf Jahren in einem Hotelzimmer den Arsch versohlt hat. Von den Demokraten werde er sich jedenfalls bei den Kongresswahlen im November nicht den Arsch versohlen lassen. 

Trump merkt in seinem Tweet zudem an, dass bei dem One-Night-Stand mit der Pornodarstellerin seine Latte sehr hoch gelegen habe. So sei es auch bei Amtsenthebungsverfahren. Um ihn aus dem Amt zu jagen, brauche es mehr als zwielichtige Geschäfte und andere Skandale. Daran könne auch sein ehemaliger persönlicher Anwalt Michael Cohen nichts ändern. Der solle zugeben, was er wolle, schaden könne er ihm nicht.

Dass Stormy Daniels ihn damals hässlich gefunden habe, habe ihm auch nicht zum Nachteil gereicht. Kurz danach habe er erfolgreich der Pornodarstellerin seine Latte gereicht. Es stimme zwar, dass Stormy Daniels von ihm 130 000 Dollar bekommen habe, aber um Schweigegeld habe es sich nicht gehandelt, sondern um Kostenersatz für den gemeinsam getrunkenen Latte Macchiato.

Die "Trump-Bibel" enthüllt noch mehr 

Samstag, 28. Juli 2018

Sittenstrolch

Die 11. Auflage.
Narrenfreiheit für Donald Trump

Dass ein Sittenstrolch US-Präsident wird, ist die eine Sache. Dass Michael Cohen als ehemaliger Jurist von Trump nun wie weiland John Dean als ehemaliger Rechtsberater von Richard Nixon seinen Kopf mit Enthüllungen aus der Schlinge ziehen will, ist die andere Sache. 

"Ich bin nicht der Böse. Und ich werde mich dagegen wehren, wenn andere mich so darstellen", sagt Cohen und vergisst dabei, dass Böses nur Böses gebären kann.

Richard Nixon ist zurückgetreten, Donald Trump wird bleiben. Weil die Bösen zu ihm halten. Die sich auch noch als die Guten darstellen. So lange der US-Präsident keine Frau zu einer Abtreibung zwingt, werden die streng religiösen Kreise genauso zu ihm halten wie alle, die ebenfalls Konflikte zur Ablenkung brauchen. 

Nur wenn ein Land nicht mehr zur Ruhe kommt, kann man als Böser in Ruhe sein Süppchen kochen, denn erst kommt das Fressen und dann die Moral. Wer weit genug herunterkommt, steigt auch auf. Dann kommt es auf einen Skandal mehr oder weniger auch nicht mehr an.

Und hier zu Lande jammern Medien und Politiker uns schon vor, wie schlimm es wäre, wenn die USA keine "Schutzmacht" Europas mehr wären. Manchmal ist aber der Verzicht der richtige Weg. Und von wem wird Europa eigentlich bedroht? Eine Antwort auf diese Frage werden wir nicht bekommen, weil es sie nicht gibt.

Trump genießt inzwischen Narrenfreiheit - Spieltheoretiker überlegen schon, wie man dem US-Präsidenten überhaupt noch beikommen kann. Sie empfehlen einen vorgetäuschten Frontalzusammenstoß. Da der US-Präsident aber gar nicht merkt, wenn es kracht...

Soeben erschienen: Die 11. Auflage der Trump-Bibel