Dienstag, 28. Februar 2017

Endlich wieder Krieg

Trump will Erdkundeunterricht nehmen.
What is war good for?

Dieser Song aus dem Jahre 1969 ist von Donald Trump von der Play-List aller Amerikaner gestrichen worden. Denn Krieg hält der US-Präsident durchaus für sinnvoll, wenn US-Soldaten als Sieger über Leichen stiefeln.

54 Milliarden Dollar zusätzlich will Trump in den Kriegshaushalt stecken, denn: "Wir müssen wieder Kriege gewinnen." Dafür gespart werden soll in allen anderen Bereichen. So will sich der US-Präsident den Bau einer Mauer, die Mexiko vor seiner Dummheit schützen soll, sparen.

Erste Angriffsziele der glorreichen Trump-US-Army sollen dem Vernehmen nach CNN, die "New York Times" und die "Washington Post" sein. Wer Pressekriege nicht gewinne, heißt es aus dem Weißen Haus, der übe an der falschen Front für siegreiche Schlachten. Außerdem entspreche ein Blitzkrieg gegen das eigene Land dem Trump-Motto "America first" - in Schutt und Asche.  

Donnerstag, 23. Februar 2017

Ombudsmann

Wirklich wahr: Ernst
Elitz soll die "Bild"-
Zeitung wahrer
machen.
ombudsmann.elitz
@bild.de
Trump will immer bei der Wahrheit bleiben

Mit großer Einsicht hat US-Präsident Donald Trump auf den Fakten-Check der "Washington Post" reagiert. Das Blatt meldete, Trump habe in den ersten 33 Tagen seiner Amtszeit 133 Falschmeldungen verbreitet, davon 34 bei Twitter.

Der US-Präsident erklärte, er werde seine Fakten "great again" machen und kündigte nach dem Vorbild der "Bild"-Zeitung an: "Ich werde einen Ombudsmann einstellen, der dafür sorgt, dass ich stets bei der Wahrheit bleibe. Sollte mir das dennoch nicht immer gelingen, werde ich jede Strafe akzeptieren, die der Ombudsmann verhängt."

Um Nachsicht bat Donald Trump, weil er seinem Ombudsmann kein so hohes Gehalt zahlen könne wie "Bild" dem ehemaligen Deutschlandradio-Intendanten und Honorarprofessor Ernst Elitz. Dazu Trump: "Das wäre nicht angemessen, denn erstens erzählt diese deutsche Zeitung täglich mehr Lügen als ich und zweitens fällt sie fast immer nur auf Fake News aus Russland herein, nie auf meine." 

Dienstag, 21. Februar 2017

Verwahrlosung

Exklusiv-Foto: Der verwahrloste
Junge telefoniert mit Donald Trump. 
Auch Serien sind wichtig

Der beste US-Präsident aller Zeiten hat heute per Twitter mitgeteilt, dass er sich zukünftig bei seinen Statements nicht mehr nur auf TV-Storys, sondern auch auf TV-Serien beziehen will.

In großer Sorge sei er dieses Mal wegen der Verwahrlosung vieler amerikanischer Familien. Als Beispiel nannte er in seinem 25. Tweet des heutigen Tages die Familie Tanner. Was er da gesehen habe, das gehe gar nicht. Wenn man über ein verwahrlostes Kind behaupte, es sei ein Außerirdischer, dann dürfe man sich auch nicht darüber wundern, dass die Tochter am College nicht mehr weiß, was sie studieren soll.

Inzwischen hat das Weiße Haus mitgeteilt, dass Donald Trump mit dem verwahrlosten Jungen telefoniert habe. Das Gespräch sei sehr harmonisch verlaufen, obwohl der Junge manchmal wie Barack Obama geklungen habe, besonders wenn er auch im Namen der Familie Tanner Besserung gelobte: "Yes, we can." 

Montag, 20. Februar 2017

BVB-Boykott

Er darf seine Oma in New York nicht
mehr besuchen. 
Einreiseverbot für Watzke

Da der BVB-Boss Hans-Joachim Watzke am Samstag im "Aktuellen Sportstudio" für eine bessere Streit-Kultur in der Bundesliga und in der Gesellschaft geworben hat, damit "wir nicht auch so einen wie Donald Trump bekommen", twitterte der US-Präsident, als er davon erfuhr: "Schlechte Perücke, wahrscheinlich Moslem".

Trump kündigte anschließend die Gründung eines "Ausschusses für antiamerikanische Umtriebe" an. So was habe es zwar noch nie gegeben, ein solcher Ausschuss sei aber dringend erforderlich. Watzke müsse sofort ein Einreiseverbot bekommen. 

Kurz nach Mitternacht setzte der US-Präsident noch diesen Tweet ab: "Schaut euch an, was Dortmund gegen Wolfsburg passiert ist. 8 : 0 verloren. Letzter Tabellenplatz."

Fakten-Check

Perücken mit so wenigen Haaren wie Hans-Joachim Watzke sie hat, gibt es nicht.
Den Ausschuss für antiamerikanische Umtriebe hat es in der McCarthy-Ära gegeben.
Dortmund hat gegen Wolfsburg 3 : 0 gewonnen und ist Tabellendritter.
Watzke ist kein Moslem, er glaubt nur an den BVB (Erstes Buch Tuchel, Kapitel 1, Vers 1) 
Watzke hat keine Oma in New York. Seine Oma wohnt in Gelsenkirchen und ist Schalke-Fan.
Das Zitat aus dem "Aktuellen Sportstudio" ist echt.   

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Heinz-Peter Tjaden
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Dieser blog ist seit dem 20. Februar 2017 im Netz.